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Abschlussprüfungen in Frauenkirchen – eine musikalische Reise durch Europa und nach Japan

Schülerinnen der Klassen Mirjam Mikacs (MS Kittsee) und Franziska Forbecini (MS Frauenkirchen) krönten am Dienstag, 26. Juni erfolgreich ihre Musikschulkarriere.

Vanessa Steger, Hannah Hornek-Braunschmidt und Nina Kornfehl brachten Klänge dieser Welt im Rahmen ihrer Abschlussprüfung in der Musikschule Frauenkirchen zum Klingen.

 

Vanessa Steger, aus der Klasse von Mirjam Mikacs (MS Kittsee), entführte uns mit Werken des deutschen Komponisten und Flötisten Wilhelm Popp, von Franz Schubert, Michel Blavet und Makoto Mori nach Skandinavien, Frankreich, Wien und in die japanische Neuzeit. Mit Wilhelm Popp und Michel Blavet hatte sie gleich zwei komponierende Flötisten am Programm. Franz Schubert ist vor allem für seine Lieder berühmt, aber Vanessa schaffte es mit Gute Nacht auch ihre Flöte zum Singen zu bringen. Weiter "gesungen" wurde bei einer Arie von Michel Blavet aus einer seiner zahlreichen Flötensonaten. Begleitet wurde sie am Klavier vom Musikschuldirektor der Musikschule Kittsee, Josef Kovacs.

 

Hanna Hornek-Braunschmidt, aus der Klasse von Franziska Forbecini (MS Frauenkirchen), überzeugte mit der Hamburger Sonate von Johann Sebastian Bachs Sohn, Carl Philipp Emanuel Bach. Außerdem zwitscherte sie auf der kleinsten Flöte, der Piccoloflöte, die Holzvogel-Polka (L'Oiseau du Bois) des französischen Komponisten Charles Le Thiere. Veronika Edelmann und ihre Lehrerin Franziska Forbecini musizierten mit ihr am Klavier.

 

Gemeinsam mit Nina Kornfehl, der dritten Kandidatin des Abends, musizierte Hannah Hornek-Braunschmidt im großen Flötenensemble das farbenreiche Stück Geisterschloss (Le chateau hanté) von Nicolas Avinée. 10 weibliche Flötengeister aus der Klasse von Franziska Forbecini, spukten in einem alten Schloss und erzeugten gruselige Klänge, die die Fantasie des Publikums ankurbelten. Flatterzungen, Klappergeräusche und spukende Melodien waren zu hören.

 

In ihrem Solopart zeigte Nina Kornfehl musikalischen Stil bei Johann Sebastians Bach Sonate in E-Dur. Pannonische Pastoralklänge und feurige, ungarische Musik waren in Albert Franz Dopplers Fantaisie Pastorale Hongroise, op. 26 zu hören.

 

Die Kommission setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

 

In Vertretung von Landesmusikschulreferent Gerhard Gutschik war die Direktorin der Zentralmusikschule Eisenstadt, Renate Bedenik, anwesend. Monika Mistlbachner vertrat als Fachgruppenleiterin alle FlötenlehrerInnen des Burgenlands und Mirjam Mikacs sowie Franziska Forbecini saßen als Hauptfachlehrkräfte sowie BeisitzerInnen in der Jury. Die beiden Direktoren der Musikschulen Kittsee und Frauenkirchen, Josef Kovacs und Günther Kleidosty, waren als LeiterInnen ihrer Schulen Teil des Prüfungskomittees.

 

Herzliche Gratulation allen Beteiligten und schöne, wohlverdiente Ferien!