###TX_SUB_NAV###

BEZIEHUNG MACHT SCHULE

Fortbildungstage 2018 mit neuer Qualität

Wie sollen die Schülerinnen und Schüler über uns denken? Was möchten wir, dass die Eltern über uns sagen? Wie kommuniziere ich mit der Schulleitung? Was davon kommt an? Worüber reden wir unter uns Kolleginnen und Kollegen? Welche Auswirkungen hat meine eigene Bildungsgeschichte auf meine Art zu unterrichten? Wie stellen wir uns die beste aller Musikschulen vor? Was können wir tun, um den Idealzustand zu erreichen?

 

Fragen über Fragen. Sie zu stellen und entsprechende Antworten zu finden, war eine der großen Herausforderung dieses Kommunikationsworkshops, für den wir uns ausreichend Zeit und Platz genommen haben. Erstmals zwei Tage für ein Thema: Kommunikation zwischen Schülern – Lehrern - Eltern. Ein unerschöpfliches Thema, wie wir alle schlussendlich feststellen mussten. In den intensiven Arbeitsphasen haben wir unzählige Überlegungen gewälzt und sehr viele Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese auszuwerten und für eine praxisorientierte Umsetzung vorzubereiten, wird der nächste Schritt sein, den wir gehen wollen.

Erstmals haben wir auch Eltern zu unserer Fortbildung eingeladen. Wir wollten auch ihre Sicht zum Zustand der Kommunikation mit der Schule kennen lernen.

 

Neu waren bei diesen Fortbildungstagen auch die Lesungen, die als eine Art kulturelle Einlage für bildungsbezogene Abwechslung sorgten. Fünf Kolleginnen und Kollegen lasen auf der Bühne aus dem Buch „FIS, SCHÄTZCHEN“ von Erna Ronca Auszüge aus Erinnerungen von Erwachsenen an deren Instrumentalunterricht. Diese Geschichten sollten anregen, auch unsere eigene Bildungsgeschichte zu reflektieren.

 

Mehr als 40 Kolleginnen und Kollegen haben zwei Tage, am 21. und 22. August 2018, zu diesem umfassenden Thema die Schulbank gedrückt. Dieses große Interesse und die konzentrierte Mitarbeit zeigen deutlich, dass das Thema KOMMUNIKATION allen ein äußerst wichtiges Anliegen ist.

 

Großes Interesse fand auch der zweitätige Workshop SOLMISATION. Wir haben tatsächlich vom Anfang an bis zur letzten Minute gesungen, gesungen und gesungen. Es war faszinierend zu erleben, welche Möglichkeiten sich mit dieser Methode im Unterricht eröffnen und wie schnell sich die Handzeichen und die Tonvorstellungen in die Praxis umsetzen lassen.

 

Viel Groove gab es naturgemäß beim Gitarreworkshop mit Edi Köhldorfer. Hier ging so richtig die Post ab. Und eine wahre Flut an Ideen und Unterlagen für den Anfängerunterricht bei den Flöten und Blockflöten ergoss sich über die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Workshop mit Roswitha Schmatzberger. Für unsere Klarinettenlehrerinnen und Klarinettenlehrer gab der berühmte Klarinettist Helmut Hödl wertvolle Tipps für die tägliche Praxis im Unterricht.

 

Noch nie wurde bei den Fortbildungstagen so intensiv und qualitätsvoll an den gestellten Aufgaben gearbeitet wie bei diesen Workshops. Insgesamt haben 75 Kolleginnen und Kollegen an den Fortbildungstagen teilgenommen. Das Angebot, vor Ort zu übernachten, wurde heuer zudem wesentlich mehr in Anspruch genommen als im vergangenen Jahr.  Auch das brachte eine neue Qualität im fachlichen Austausch und im kollegialen Miteinander .