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'Willkommen im Flötenzirkus' - 1. Burgenländischer BLOCKFLÖTENminiTAG

Am 27. April 2019 schlug der "Flötenzirkus Rundella" im Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt sein Zelt auf und lockte rund 130 junge BlockflötistInnen in die bunte Manege.

Schon ab 9.00 Uhr wurde fleißig am Konservatorium von LehrerInnen und SchülerInnen dekoriert – über 100 Luftballons und 300 Meter Wimpel-Girlanden wurden verarbeitet um den Zirkus auch optisch willkommen zu heißen. Nach einer kurzen Mittagspause für die unermüdlichen HelferInnen, war es dann soweit, der Startschuss wurde um 12.30 Uhr abgefeuert und das junge 'Zirkusvolk' konnte in der Aula herzlich empfangen werden.

Zu einer kurzen Begrüßung der Fachgruppenleiterin trafen sich alle im Konzertsaal, wo auch unsere WorkshopleiterInnen für Anfänger, Leicht Fortgeschrittene und Fortgeschrittene – Sabrina Maurer (Zentralmusikschule Mattersburg), Matthias Moritz (Musikschule Donauland) und Karin Hageneder – vorgestellt wurden. Doch waren die MusikerInnen schon mehr als spielbereit und so begab man sich flugs in die Probenräume, wo sogleich fleißig an den Stücken geübt und geprobt, aber auch viel gelacht wurde.


Bei den AnfängerInnen traf man, nicht nur optisch, auf unzählige Flöten-Clowns. Tollpatschig, wie nun mal Clown sind, durften sie nicht nur die richtigen Töne treffen, auch unzählig falsche waren gewollt zu vernehmen. Ein schwungvoller Elefanten-Boogie-Woogie brachte dann aber alle endgültig zum Tanzen.


Die Leicht Fortgeschrittenen ließen musikalisch ein Ballett weißer Hengste erscheinen. An rhythmischer Präzession, die an verschiedene Hufschlagfiguren erinnerte, wurde in Tanz der Zirkuspferde gearbeitet. Mit den Komödianten, die im Stück Les Bouffons ihr humoristisches Talent bewiesen, reisten die jungen BlockflötistInnen in längst vergangene Zeiten und konnten so einen kleinen Einblick in die Musik der Renaissance erhaschen.


Die Fortgeschrittenen unseres Zirkusorchesters probten unermüdlich an der Titelmelodie Rundella und sorgten zudem musikalisch für eine freie Manege. Von Sopran- bis Bassblockflöte war alles mit dabei! Besondere Geschicklichkeit bewiesen die jungen MusikerInnen dann in dem Stück Klick-Klack, das neben der Fingerfertigkeit den BlockflötistInnen auch weitere Körperklänge, wie Zungenschnalzen, Stampfen und Patschen, abverlangte.


Nach so viel Probenarbeit hatten sich dann alle eine kleine Pause verdient. So ging es Ab in die Pause (so auch das 3. Lied unserer Leicht Fortgeschrittenen) und zum bereits angerichteten Buffet, das von den Lehrkräften mit kleinen süßen und salzigen Köstlichkeiten bestückt wurde und so alle für die nächste Runde in der Zirkusmanege stärkte.

 

Ab 15.00 Uhr wurde dann nicht mehr nur 'geflötet': Drei einstündige Zusatzworkshops brachten Körper und Stimme zum Klingen, ließen aber auch viel Wissenswertes rund um die Blockflöte entdecken. Im Musiktheaterworkshop unter der Leitung von Mag. Teresa Weiss (Zentralmusikschule Neusiedl/See) ging es schon äußerst akrobatisch zu: So wurde eine kleine Zirkusgeschichte rund um Clown Johnny musikalisch erarbeitet. Gesanglich begleitet von den TeilnehmerInnen, hatten JongleurInnen, ReifendreherkönigInnen und SeiltänzerInnen ihren großen Auftritt in der Manege.

In der Blockflötenklasse des Konservatoriums wurden alle, die es genauer wissen wollten, mit auf eine spannende Entdeckungsreise in das Reich der Blockflöte genommen. Magdalena Gerner, Lydia Pechmann und Gerhard Leonhartsberger (StudentInnen der Klasse Regina Himmelbauer) stellten die verschiedensten Flötentypen (von Knochen-, Horn-, Pan- und Doppelflöten über Garklein bis Subbass) vor und erklärten kindgerecht die Entwicklung der Blockflöte im Laufe der Geschichte. Auch das Entstehen – vom Baum bis hin zum fertigen Instrument – wurde, in einer kurzen Geschichte verpackt, erzählt. Ausmalbilder und ein kleiner Infofolder rundeten den Workshop ab.


In der Bodypercussion ging es dann schon etwas lauter zu. Unter vollem Körpereinsatz wurde nun der eigene Körper zum Instrument und die von der Workshopleiterin Silvia Nemeth (Zentralmusikschule Eisenstadt) verfassten Texte perkussiv unterstützt.

 

Die Generalprobe stellte die WorkshopleiterInnen und das Organisationsteam vor eine neue Herausforderung: Wie bringen wir rund 140 Mitwirkende (samt älteren SchülerInnen, Eltern und dem Organisationsteam, die musikalisch-helfend mit dabei waren) auf der Bühne unter? So wurde nun geschlichtet und jeder noch so kleine Platz genutzt.


Durch das Konzertprogramm führte unsere 'Zirkusdirektorin' Silvia Nemeth, die die einzelnen Stücke des 'Zirkusorchester' und der 'Nachwuchsclowns' wortgewandt ankündigte und in kleine Geschichten verpackte. Mit einem besonderen musikalischen Zuckerl überraschte uns als Pausenmusik das Oboenensemble unter der Leitung von Mag. Helene Kenyeri, das nicht nur das Publikum mit ihrem Pink Panther begeisterte. Auch die Flying Fingers – SchülerInnen und StudentInnen der Blockflötenklasse des Konservatoriums – verzauberten zusammen mit ihrer Lehrerin Regina Himmelbauer die Gäste auf ihren Bassblockflöten.


Eine Augenweide waren natürlich die unzähligen bunten Kostüme der jungen BlockflötistInnen, die sicher noch allen lange in Erinnerung bleiben werden. So viele Clowns, IndianerInnen, AkrobatInnen, ZauberInnen, Seiltänzerinnen, Löwen, Papageien, Geparden, Hunde, Katzen, Zebras, Tiger, Bienen ... sogar ein rosa Einhorn war auf der Bühne anzutreffen, waren noch nie auf einmal zu bewundern gewesen.

 

Zurück blieben ein begeistertes Publikum, motivierte BlockflötistInnen und ein zwar müdes, aber sehr zufriedenes und strahlendes Organisationsteam!

 

„Vorhang zu, die Show ist aus. Wir alle sagen Dankeschön, bis nächstes Mal – auf Wiederseh’n!“

 

So freuen wir uns schon auf den nächsten Blockflötentag am 24. und 25. April 2020, wenn es heißt Film ab!.

 

Kerstin Zach
Leitung der Fachgruppe Blockflöte

 

Ein großes Dankeschön den Lehrerinnen und Lehrern, die das Projekt so tatkräftig unterstützt haben, indem sie die Stücke im Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern so gut vorbereitet haben, sodass es innerhalb der nur kurzen Probenzeit gelang, ein so tolles Konzertprogramm auf die Beine zu stellen.

Veranstaltet vom Burgenländischen Musikschulwerk (Organisation: Kerstin Zach) in Kooperation mit dem Joseph Haydn Konservatoriums (Organisation: Regina Himmelbauer).


Fotos: Ruth Patzelt

Weitere Fotos finden Sie auf unserem Dropbox-Ordner 1. BLOCKFLÖTENminiTAG 2019 unter:
https://www.dropbox.com/sh/m15839eltmazlvr/AAB_U9B1tuHFFyQ_PjB7RZzha?dl=0

Am Samstag war es soweit, das junge 'Zirkusvolk' wurde im 'Flötenzirkus Rundella' willkommen geheißen!

Bei den AnfängerInnen wurde schon fleißig 'geflötet'…

…und mit den Lieder 'Elefanten-Boogie-Woogie' und 'Flöten-Clown' alle in Zirkusstimmung versetzt.

Auch bei den Leicht Fortgeschrittenen traf man auf Komödianten und ließ das Ballett der weißen Hengste in der Manege erscheinen…

…was alle zum Strahlen brachte!

An der Titelmelodie unseres Flötenzirkus wurde in der bunten Manege unermüdlich geprobt…

…alle waren konzentriert am Musizieren!

Ab 15.00 Uhr ging es aber dann mit vollem Körpereinsatz zur Sache.

Im Bodypercussion-Worshop wurde dann auf der Freiluftbühne lautstark der Zirkus zum Beben gebracht!

Auch im Musiktheater-Workshop wurde der Körper zum Klingen gebracht…

…und nach einem Warm-up sogar akrobatische Kunststücke vollführt…

…die in einer kleinen Zirkusgeschichte musikalisch umgesetzt wurden. Ein schwungvoller Auftritt unserer AkrobatInnen!

In der Blockflötenklasse des Konservatoriums konnte man dann in das vielfältige Reich der Blockflöte eintauchen und alle Arten und Variationen der Blockflöte kennenlernen…

…und ausprobieren. Auch durfte man spannenden Geschichten rund um die Entstehung der Blockflöte lauschen…

…und damit man sich alles merken konnte, gab es natürlich 'Spickzettel'. ;o)

In der Generalprobe mussten die vielen jungen MusikerInnen auf die Bühne 'geschlichtet' werden…

…jeder noch so freie Platz wurde genutzt.

Doch das Ergebnis konnte sich hören lassen! Ein wunderbares Konzert begeisterte das Publikum!