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Keep playing

Über das Musikmachen in der Musikschule zu besonderen Zeiten.

Auch in Zeiten wie diesen macht das Musizieren und das Unterrichten keine Pause. Es ist anders, es ist schwieriger, es ist spannend. Internet, Wlan, Skype, Zoom, usw. - diese Dinge sind nun gefragt und werden für den Musikschulunterricht, der ja seit Beginn der Krise weiterläuft, verwendet. Am PC oder Laptop sitzend, das Handy in der einen Hand, das Instrument in der zweiten Hand, den Bleistift zwischen den Zähnen. Das ist momentan der Alltag für die LehrerInnen der Musikschulen von Oberpullendorf und Deutschkreutz.

 

Der Fern-Unterricht funktioniert zum größten Teil sehr gut, da sind sich die Musikschul-LehrerInnen bei den Videokonferenzen einig. Es fehlt aber doch der persönliche, reale Kontakt. Die SchülerInnen bemühen sich und sind so fleißig wie vor der Krise. Das Musikmachen ist in dieser so ungewöhnlichen Situation vielleicht für manche besonders wichtig, weil es eine schöne Beschäftigung und auch eine gute Ablenkung ist. Die Eltern, vor allem die Mütter, sind sehr gefragt und wichtig beim Fernunterricht: als Internet-TechnikerInnen, als Handy-HalterInnen, als UnterstützerInnen für die Motivation. Das ist nicht einfach, denn alle sind von der Krise in irgendeiner Weise betroffen.

 

Umso mehr freut es uns, dass wir ab Montag, den 18.05.2020, wieder mit dem Präsenzunterricht beginnen dürfen. Unter strengen Hygieneauflagen und immer mit genügend Abstand zwischen SchülerInnen und LehrerInnen wird der Unterricht zwar etwas anders, doch schon sehr viel näher an der Normalität sein als in den letzten Wochen.