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Streichinstrumente

Ob Violine, Viola, Violoncello oder Kontrabass, die Violinenfamilie gleicht sich in Aussehen und Form. Die vier am hölzernen Korpus aufgespannten Saiten werden in der Regel mit einem Bogen gestrichen, können aber auch gezupft werden. Je größer das Instrument, desto tiefer sein Klang. Streichinstrumente bilden nicht nur die größte Gruppe in einem Sinfonieorchester, sie sind auch ideale Ensembleinstrumente und in der Kammermusik sehr beliebt. Das Repertoire der Streichinstrumente ist vielfältig und reicht von Barockmusik über Musik aus der Klassik bis hin zu Stücken aus dem Bereich der Popularmusik und der Volksmusik.

Folgende Fächer werden angeboten:

Ein Instrument, das den Ton angibt

Die Violine, auch Geige genannt, ist das kleinste Streichinstrument und gehört wohl zu den beliebtesten klassischen Instrumenten. In vielen Orchestern zählen die Violinen zu den wichtigsten Instrumenten: Da sie die thementragenden, höheren Töne erzeugen, spielen sie meist die Melodie.

Die Literatur für die Violine ist äußerst vielseitig, denn für das zart besaitete Instrument wurden in allen Epochen und Stilrichtungen der Musikgeschichte bedeutende Werke geschrieben. Heute noch ist sie durch ihre „singende Stimme“ ein unverzichtbares Element der Modernen Musik, des Jazz und der Popularmusik.

 Der Geigenbogen ist mit Pferdehaar bespannt

 ab ca. 6 Jahren

 Barockmusik bis zur Moderne, Kammermusik, sinfonische Musik, Volksmusik, Popularmusik, Jazz

 Niederdrücken der Saiten am Griffbrett mit der linken Hand, Streichen des Bogens über die Saiten mit der rechten Hand, Zupfen der Saiten

 

Ab wann kann ich einsteigen?

Mit dem Geigenspiel kann ab etwa 6 Jahren begonnen werden. Je nach körperlicher Voraussetzung und Konzentrationsvermögen ist bereits ein Einstieg im Vorschulalter möglich. Der Besuch eines Kursangebots aus dem Bereich Elementares Musizieren wird jedoch als Vorbereitung auf den Violinen-Unterricht empfohlen.

 

Welche Musik kann ich damit spielen?

Der Einsatzbereich der Geige ist äußerst vielfältig. Die Geige ist nämlich nicht nur ein beliebtes Soloinstrument, sondern auch in der Kammermusik oder im Orchester ein wichtiges Ensemblemitglied, das aufgrund seiner Stimmlage häufig den Ton angibt. Das Repertoire reicht von Stücken aus dem Barock bis hin zur Moderne. Auch im Pop- und Jazzbereich sowie in der Volksmusik wird die Geige eingesetzt. Einen Großteil dieses Repertoires lernt man als Mitglied in großen Ensembles wie dem Musikschulorchester, schulinternen Kammermusikformationen oder sogar dem Jugendsinfonieorchester Burgenland kennen.

 

Brauche ich ein eigenes Instrument?

Ob Kauf, Miete oder Leihinstrument, die jeweilige Lehrkraft berät gerne bei der Beschaffung einer Geige. Wer auf einem eigenen Instrument musizieren möchte, sollte vor dem Kauf unbedingt mit der Lehrperson Rücksprache halten. Für junge und heranwachsende Musiker*innen stehen je nach Körpergröße und Alter verschiedene Geigengrößen zur Auswahl bereit.

 

Wie funktioniert die Geige?

Die Geige wird mithilfe einer Schulterstütze und eines Kinnhalters zwischen Kinn und Schulter gehalten. Während die Finger der linken Hand die Saiten niederdrücken, streicht die rechte Hand einen mit Pferdehaar bespannten Bogen über die Saiten. Um die gewünschte Tonhöhe zu erlangen, ist nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gutes Gehör gefragt, da die Melodiefindung der linken Hand ein stetig aktives Zuhören erfordert. Selten werden die Saiten auch mit den Fingern der linken oder mit Hilfe der rechten Hand gezupft.

 

Ist die Geige das richtige Instrument für mich?

Wer sich noch unsicher ist, kann die Chance nutzen, das Instrument an einer Musikschule auszuprobieren! Viele Schulstandorte bieten im Sommersemester einen „Tag der offenen Tür“ oder ähnliche Veranstaltungen zum Kennenlernen verschiedener Instrumente an. Auch die individuelle Terminvereinbarung mit der Direktion und der entsprechenden Lehrperson ist möglich. Diese helfen gerne weiter und sind Ansprechpartner für alle übrigen Fragen rund um den Musikschulunterricht.

Ergänzungsfächer
Musikkunde Ensemble / Kammermusik Orchester

Holzig-warm im Ton

Die Viola, auch Bratsche genannt, ist das Altinstrument unter den Streichinstrumenten - nicht etwa, weil sie älter als andere Streichinstrumente ist, sondern weil sie in der Stimmlage „Alt” klingt. Sie ist etwas größer als die Violine und klingt deshalb auch tiefer. Charakteristisch für die Viola ist ihr voller, dunkler und etwas melancholischer Klang. Die Viola wird nicht nur solistisch gespielt, sie ist auch im Ensemble, im Orchester sowie in Jazz- und Pop-Formationen beliebt.  

 Der Name „Bratsche“ kommt vom italienischen Ausdruck „viola da braccio“ und deutet auf die Armhaltung des Instrumentes hin.

 ab ca. 6-7 Jahren

 Barockmusik bis zur Moderne, Kammermusik, sinfonische Musik, Volksmusik, Popularmusik, Jazz

 Niederdrücken der Saiten am Griffbrett mit der linken Hand, Streichen des Bogens über die Saiten mit der rechten Hand, Zupfen der Saiten

 

Ab wann kann ich einsteigen?

Mit dem Bratschenspiel kann zwischen 6 und 7 Jahren begonnen werden. Da die Töne auf der Bratsche etwas weiter auseinander liegen, sind verschiedene Bratschengrößen, je nach Hand und Körpergröße verfügbar.

 

Welche Musik kann ich damit spielen?

Der Einsatzbereich der Bratsche ist äußerst vielfältig. Das Repertoire reicht von Musik aus dem Barockzeitalter bis hin zur Moderne. Auch im Pop- und Jazzbereich sowie in der Volksmusik wird die Viola eingesetzt. Das Instrument findet solistisch, im Duett, in kammermusikalischen Formationen sowie im Orchester Anwendung. Einen Großteil dieses Repertoires lernt man als Mitglied in großen Ensembles wie dem Musikschulorchester, schulinternen Kammermusikformationen oder sogar dem Jugendsinfonieorchester Burgenland kennen.

 

Brauche ich ein eigenes Instrument?

Ob Kauf, Miete oder Leihinstrument, die jeweilige Lehrkraft berät gerne bei der Beschaffung einer Bratsche in richtiger Größe und Qualität. Wer auf einem eigenen Instrument musizieren möchte, sollte vor dem Kauf unbedingt mit der Lehrperson Rücksprache halten.  

 

Wie funktioniert die Viola?

Die Bratsche wird mithilfe einer Schulterstütze und eines Kinnhalters zwischen Kinn und Schulter gehalten. Während die Finger der linken Hand die Saiten gegen das Griffbrett drücken, streicht die rechte Hand einen mit Pferdehaar bespannten Bogen über die Saiten. Um die gewünschte Tonhöhe zu erlangen, ist nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gutes Gehör gefragt, da die Melodiefindung der linken Hand ein stetig aktives Zuhören erfordert. Selten werden die Saiten auch mit den Fingern der linken oder mit Hilfe der rechten Hand gezupft.

 

Ist die Viola das richtige Instrument für mich?

Wer sich noch unsicher ist, kann die Chance nutzen, das Instrument an einer Musikschule auszuprobieren! Viele Schulstandorte bieten im Sommersemester einen „Tag der offenen Tür“ oder ähnliche Veranstaltungen zum Kennenlernen verschiedener Instrumente an. Auch die individuelle Terminvereinbarung mit der Direktion und der entsprechenden Lehrperson ist möglich. Diese helfen gerne weiter und sind Ansprechpartner für alle übrigen Fragen rund um den Musikschulunterricht.

Ergänzungsfächer
Musikkunde Ensemble / Kammermusik Orchester

Vollmundig und beherzt

Das Violoncello, abgekürzt „Cello“, ist innerhalb der Streichinstrumente viel größer und klingt deutlich tiefer als Geige und Bratsche. Charakteristisch am Cello ist der ausziehbare Stachel am unteren Ende des Instruments. Damit ruht das Gewicht des Cellos aufrecht auf dem Boden. Im Orchester spielt das Cello meist eine Begleitstimme. Der warme und vollmundige Klang macht das Cello aber auch zu einem beliebten Soloinstrument.

 Das Cello wurde ursprünglich Bassgeige oder Bassvioline genannt und wird im Sitzen gespielt.

 ab ca. 6-7 Jahren 

 Barockmusik bis zur Moderne, Kammermusik, sinfonische Musik, Volksmusik, Jazz, Popularmusik

 Sitzend, Niederdrücken der Saiten am Griffbrett mit der linken Hand, Streichen des Bogens über die Saiten mit der rechten Hand, Zupfen der Saiten

 

Ab wann kann ich einsteigen?

Mit dem Cellospiel kann zwischen 6 und 7 Jahren begonnen werden. Etwas kleinere, passend zur Körpergröße gebaute Instrumente erleichtern den frühen Start auf diesem Streichinstrument.

 

Welche Musik kann ich damit spielen?

Das Repertoire des Cellos ist äußerst vielfältig und reicht von Barockmusik bis hin zu Musik aus der Moderne. Auch im Pop- und Jazzbereich wird das Instrument eingesetzt. Das Cello kann in verschiedensten Formationen mitwirken und ist sowohl als Soloinstrument als auch in kammermusikalischen Besetzungen und im Orchester gefragt. Einen Großteil dieses Repertoires lernt man als Mitglied in großen Ensembles wie dem Musikschulorchester, schulinternen Kammermusikformationen oder sogar dem Jugendsinfonieorchester Burgenland kennen. 

 

Brauche ich ein eigenes Instrument?

Ob Kauf, Miete oder Leihinstrument, die jeweilige Lehrkraft berät gerne bei der Beschaffung eines Cellos in richtiger Größe und Qualität. Wer auf einem eigenen Instrument musizieren möchte, sollte vor dem Kauf unbedingt mit der Lehrperson Rücksprache halten.  

 

Wie funktioniert das Cello?

Das Cello wird im Sitzen gespielt. Das Gewicht des Instruments ruht durch den Stachel am Boden, der Klangkörper wird zwischen den Knien gehalten und der obere Teil des Instruments wird an das Brustbein gelehnt. Während die Finger der linken Hand die Saiten gegen das Griffbrett drücken, streicht die rechte Hand einen mit Pferdehaar bespannten Bogen über die Saiten. Um die gewünschte Tonhöhe zu erlangen, ist nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gutes Gehör gefragt, da die Melodiefindung der linken Hand ein stetig aktives Zuhören erfordert.Selten werden die Saiten auch mit den Fingern der linken oder mit Hilfe der rechten Hand gezupft.

 

Ist das Cello das richtige Instrument für mich?

Wer sich noch unsicher ist, kann die Chance nutzen, das Instrument an einer Musikschule auszuprobieren! Viele Schulstandorte bieten im Sommersemester einen „Tag der offenen Tür“ oder ähnliche Veranstaltungen zum Kennenlernen verschiedener Instrumente an. Auch die individuelle Terminvereinbarung mit der Direktion und der entsprechenden Lehrperson ist möglich. Diese helfen gerne weiter und sind Ansprechpartner für alle übrigen Fragen rund um den Musikschulunterricht.

Ergänzungsfächer
Musikkunde Ensemble / Kammermusik Orchester

Bärig-stämmig im Klangbild

Der Kontrabass ist mit seiner beachtlichen Größe das am tiefsten klingende Instrument innerhalb der Streicherfamilie. Da der Kontrabass größer als ein Mensch ist, spielt man ihn im Stehen oder sitzend auf einem hohen Hocker. Wie das Cello steht auch der Kontrabass auf einem Stachel, der seine stolzen 10 Kilo hält. Im klassischen Orchester wird der Kontrabass durch Streichen oder durch Zupfen bespielt. Das vorrangige Zupfen der Saiten ist vor allem im Jazz beliebt, manchmal werden am Kontrabass auch perkussive Klänge erzeugt.

 Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können.

 ab ca. 7 bis 8 Jahren

 Barockmusik bis zur Moderne, Kammermusik, sinfonische Musik, Volksmusik, Popularmusik, Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock ’n’ Roll und Rockabilly

 auf einem hohen Hocker sitzend, Niederdrücken der Saiten am Griffbrett mit der linken Hand, Streichen des Bogens über die Saiten mit der rechten Hand, Zupfen der Saiten

 

Ab wann kann ich einsteigen?

Das Einstiegsalter liegt bei etwa 7 bis 8 Jahren, ist aber abhängig von körperlichen Eigenschaften und kann daher variieren. Etwas kleiner gebaute Kontrabässe erleichtern den frühen Start auf diesem Instrument.

 

Welche Musik kann ich damit spielen?

Das Repertoire des Kontrabasses ist vielfältig und reicht von Barockmusik bis hin zu Musik aus der Moderne. Auch in der Pop-, Volks- und Jazzmusik ist der Kontrabass ein gängiges Instrument. Der Kontrabass ist sowohl in kammermusikalischen Besetzungen, in kleineren Jazz-Formationen als auch im Orchester sehr gefragt. Als tiefstes Streichinstrument bildet er meist das Fundament. Einen Großteil des Repertoires lernt man als Mitglied in großen Ensembles wie dem Musikschulorchester, schulinternen Kammermusikformationen oder sogar dem Jugendsinfonieorchester Burgenland kennen.

 

Brauche ich ein eigenes Instrument?

Ob Kauf, Miete oder Leihinstrument, die jeweilige Lehrkraft berät gerne bei der Beschaffung eines Kontrabasses in richtiger Größe und Qualität. Wer auf einem eigenen Instrument musizieren möchte, sollte vor dem Kauf unbedingt mit der Lehrperson Rücksprache halten.  

 

Wie funktioniert der Kontrabass?

Der Kontrabass wird aufgrund seiner beachtlichen Höhe und Masse von einem etwas höheren „Bar-Hocker“ aus gespielt. Das Gewicht des Instruments ruht durch den Stachel am Boden. Während die Finger der linken Hand die Saiten gegen das Griffbrett drücken, streicht die rechte Hand einen mit Pferdehaar bespannten Bogen über die Saiten. Um die gewünschte Tonhöhe zu erlangen, ist nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch ein gutes Gehör gefragt, da die Melodiefindung der linken Hand ein stetig aktives Zuhören erfordert. Das Zupfen des Instrumentes erfolgt hier vorrangig mit der rechten Hand. In der Gattung Jazz werden die Kontrabass-Soli teils oder sogar zur Gänze gezupft.

 

Ist der Kontrabass das richtige Instrument für mich?

Wer sich noch unsicher ist, kann die Chance nutzen, das Instrument an einer Musikschule auszuprobieren! Viele Schulstandorte bieten im Sommersemester einen „Tag der offenen Tür“ oder ähnliche Veranstaltungen zum Kennenlernen verschiedener Instrumente an. Auch die individuelle Terminvereinbarung mit der Direktion und der entsprechenden Lehrperson ist möglich. Diese helfen gerne weiter und sind Ansprechpartner für alle übrigen Fragen rund um den Musikschulunterricht.

Ergänzungsfächer
Musikkunde Ensemble / Kammermusik Orchester
Die Unterrichtsfächer werden an folgenden Musikschulen angeboten
Standort Violine Viola Violoncello Kontrabass
Neusiedl am See
Frauenkirchen
Kittsee
Eisenstadt
Hornstein
Mattersburg
Oberpullendorf
Deutschkreutz
Oberwart
Großpetersdorf
Oberschützen
Pinkafeld
Rechnitz
Güssing
Stegersbach
Jennersdorf
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